Yoga around the World 

Am 20. September wird auf der ganzen Welt Yoga geübt und zwar für einen guten Zweck. Das Global Yoga Mala Project ist ein weltumspannendes Event, bei welchem sich eine Yogastunde nach der anderen, wie eine Mala, also wie eine Kette, aneinander reiht. Auf Grund der Zeitverschiebung entsteht so eine 24 Stunden lange Kette aus Yogaklassen. Alle Einnahmen werden einem guten Zweck gespendet (optional). Werde Teil dieser Kette für den Weltfrieden und mach mit! Sonntag, 11.30 - 13.05 h Fitness First, Schönhauser Allee


108 ist eine heilige Zahl. Jede Mala besteht aus 108 Steinen oder Samen. Im Buddhismus gibt es 108 Gefühle. Shiva tanzt in 108 verschiedene Tanzhaltungen. Und so gibt es noch unendlich viele Beispiele für diese besondere Zahl. Sei dabei bei dieser besonderen Yoga Klasse. Offen für alle Level.


The Global Mala Yoga for Peace Project belongs to the global yoga community and is a seed of a world-wide experiment into the power of meditation in action. The purpose of the Global Mala is to unite the global yoga community from every continent, school or approach to form a "mala around the earth" through collective practices based upon the sacred cycle of 108 at Fall Equinox as the yoga world's offering to further the UN International Peace Day.


Join us by coordinating your own Global Mala Yoga for Peace event September 19 or 20, 2009. Each center offers their form of a Yoga Mala according to their yoga tradition and inspiration:


* 108 Sun Salutations (or variations of 27, 56)

* 108 rounds of mantra (Gayatri or Maha Mrityanjaya)
* 108 rounds of a kriya
* 108 minutes of meditation, kirtan or movement meditation

www.globalmala.org

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Cool down mit Pranayama

Jetzt zur Sommerzeit und mit steigenden Temperaturen, bringt einen das dynamische Yoga ganz schön ins schwitzen. Was wunderbar ist, denn es macht die Muskulatur geschmeidig und bereitet bestens auf die tiefen Vorbeugen und Twists vor. Ausreichendes Trinken vor und nach (nicht während) der Praxis ist angesagt!

Daneben gibt es auch noch die Möglichkeit, die innere Klimaanlage zu aktivieren: Shitali - der kühlende Atem. Eine einfache, aber effektive Atem-Technik, die die alten Yogis ersonnen haben.

Und das geht so: Komme in einen geraden aufrechten Sitz, öffne den Mund und forme die Lippen zu einem O. Rolle dann die Seiten und die Spitze der Zunge zu einem Röhrchen und strecke es durch die Lippen heraus aus. Ziehe den Atem durch die gerollte Zunge mit einem sssss-Laut ein, als wenn du Luft durch einen Strohhalm einsaugst. Nach einer vollen Einatmung schließe den Mund, senke den Kopf (Jalandhara-Bandha) und ziehe in der Atemfülle Schambein und Steißbein (Mula-Bandha) zueinander. Halte für ca. 5 bis 10 sec., dann atme mit einem Hauchen wie in Ujjayi-Pranayama durch die Nase aus. Beginne von vorn und wiederhole den Zyklus für 5 bis 8 Mal.

Dieser Atem kühlt den Organismus und beruhigt Augen und Ohren. Er fördert u. a. die Verdauung und stillt den Durst.

Und keine Panik, wenn du die Zunge nicht rollen kannst. Dies ist genetisch bedingt (ich kann es auch nicht) und auch hier wissen die alten Schriften um Abhilfe: Shitakari - eine Variation von Shitali. Die Zunge wird hierbei nicht gerollt, die Lippen bleiben leicht geöffnet und die Zungenspitze flach zwischen die Zähne geschoben. Dann folgt wie bei Shitali dieselbe Atemtechnik: Mit einem ssss-Laut wird die Luft eingesogen...... usw. Durch diese Technik wird der Blutdruck stärker angeregt, doch er hat die gleiche kühlende Wirkung.

Und dann wäre da ja noch der Sprung ins kühlende Nass - nach der Asana und Pranayama-Praxis! Ich wünsche euch einen schönen Sommer! Be mindful, be happy!

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Wake up your Spine

Finde einen geraden und aufrechten Sitz, Rücken und Nacken sind lang. Lege die Hände auf die Oberschenkel, schließe die Augen und lasse den Atem sanft und natürlich fließen. Spüre wie mit jeder Einatmung Frisches und Positives in den Körper einströmt und mit jeder Ausatmung alles Alte, Verbrauchte und Dunkle der letzten Monate abfällt. Verweile ein paar Minuten.

Dann öffne die Augen, stelle die Hände vor dir auf und komme in den Vierfüßlerstand. Die Hände sind weitaufgespreizt und unter den Schulter aufgestellt, die Knie unter den Hüften. Wenn die Einatmung einsetzt, lasse dein Herz Richtung Boden sinken und hebe leicht den Kopf an, komme in ein geführtes Hohlkreuz. Mit dem Beginn der Ausatmung rolle den Rücken langsam in einen Katzenbuckel, ziehe den Nabel zur Wirbelsäule.

Führe diese Bewegung vom Atem geführt wellenartig ein paar Mal aus. Lass die Bewegung immer am Steißbein beginnen, der Kopf folgt zuletzt. Komme danach wieder in die Anfangsposition: Rücken und Nacken sind lang.

Beginne nun langsam mit dem Steißbein große Kreise zu beschreiben. Genieße die Größe der Bewegung und lass dich auch hier ganz vom Atem führen. Kreise erst nach rechts und später nach links.

Zum Abschluß finde wieder den geraden und aufrechten Sitz, schließe die Augen uns spüre nach!